Pressespiegel nach Themen

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Donnerstag, 20. Dezember 2012

Study: A Lobbyist's Connection To A Lawmaker Worth $177,000

Washington D. C. – Laut usnews.com fand eine Studie der Wirtschaftswissenschaftler von der University of Warwick heraus, dass ein Lobbyistenkontakt zu einem Senator oder ranghohen Mitglied des Repräsentantenhauses für 24 Prozent des Einkommens eines Lobbyisten verantwortlich ist. Gehe ein hochrangiger Kontakt „verloren“, so müsse ein Lobbyist mit einem Verlust von durchschnittlich 177.000 US-Dollar im Jahr rechnen, denn der Zugang zu Informationen sei nicht mehr vorhanden. Die Studie beschäftigte sich mit Verbindungen von über 1.000 Lobbyisten zu politischen Entscheidungsträgern. Im Mittelpunkt habe die Frage danach gestanden, welche Auswirkungen das Ausscheiden eines Politikers aus dem Amt für die Lobbyisten hatte.

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Donnerstag, 6. Dezember 2012

Deutschland lebt von Betrug und Korruption

Leipzig – Laut boersennews.de kommt eine kürzlich erschienene 294 Seiten umfassende Forschungsstudie der ABAVUS in Hannover zu dem Ergebnis, dass Steuergesetze eine wesentliche Ursache für Steuerhinterziehung und Korruption in Deutschland darstellen. Ergebnissen der Studie zufolge werde Korruption von Geschäftspartnern - aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung - durch Steuergesetze regelrecht gefördert. Die Studie mit dem Titel „Subventionsmissbrauch in Gestalt von Betrug und Korruption“ finde Ursachen zu aktuellen Korruptionsskandalen, wie dem Schienenkartell und der EADS-Schmiergeldaffäre, den Lustreisen der Pleite gegangenen Nürburgring GmbH oder auch den zahlreichen Sexparties in der Versicherungswirtschaft sowie den Luxusreisen von Journalisten bei ThyssenKrupp.

 

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Donnerstag, 29. Dezember 2011

Mehr Transparenz = weniger Korruption

Dresden – Auf sz-online werden die Ergebnisse des diesjährigen Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) von Transparency International durch Lothar Hermes, Leiter der Transparency Regionalgruppe Sachsen, analysiert. In Deutschland, das in diesem Jahr den 14. Platz belege, sei Korruption im Alltag zwar kaum wahrnehmbar. Dennoch finde auch hier Korruption statt. Laut einer Umfrage sollen zwei Prozent der Befragten in Deutschland angeben haben, in den letzten zwölf Monaten aktiv bestochen zu haben. Die Forderung nach Transparenz, in 2011 fast zu einem Allgemeingut aller Parteien geworden, sei dabei kein Selbstzweck. Transparenz beuge „Mauscheln und Unkorrektheiten“ vor. Da in Sachsen wie in weiteren drei Bundesländern bis heute kein Informationsfreiheitsgesetz verabschiedet worden sei, begrüße Transparency Deutschland die Initiativen in einigen sächsischen Kommunen für eine kommunale Informationsfreiheitssatzung.

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Donnerstag, 22. Dezember 2011

Mehr Transparenz = weniger Korruption

Dresden – Auf sz-online werden die Ergebnisse des diesjährigen Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) von Transparency International durch Lothar Hermes, Leiter der Transparency Regionalgruppe Sachsen, analysiert. In Deutschland, das in diesem Jahr den 14. Platz belege, sei Korruption im Alltag zwar kaum wahrnehmbar. Dennoch finde auch hier Korruption statt. Laut einer Umfrage sollen zwei Prozent der Befragten in Deutschland angeben haben, in den letzten zwölf Monaten aktiv bestochen zu haben. Die Forderung nach Transparenz, in 2011 fast zu einem Allgemeingut aller Parteien geworden, sei dabei kein Selbstzweck. Transparenz beuge „Mauscheln und Unkorrektheiten“ vor. Da in Sachsen wie in weiteren drei Bundesländern bis heute kein Informationsfreiheitsgesetz verabschiedet worden sei, begrüße Transparency Deutschland die Initiativen in einigen sächsischen Kommunen für eine kommunale Informationsfreiheitssatzung.

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Montag, 5. Dezember 2011

Korruption in der Welt: „Deutschland liegt sogar vor Bahrain“

München – Im Interview mit sueddeutsche.de geht Christian Humborg, Geschäftsführer von Transparency Deutschland, auf verschiedene Indizes ein, die sich mit dem Themenfeld Korruption beschäftigen. Man müsse alle drei nebeneinander legen, damit sich kein Land einseitig brüsten könne. „Zum Beispiel gibt es nach dem CPI in Singapur kaum die Bestechung von Politikern und Beamten, aber nach dem Schattenfinanz-Index gilt das Land als sechsgeheimster Finanzplatz weltweit.“ Deutschland stehe vergleichsweise gut da, was Schmiergeldzahlungen deutscher Firmen im Ausland angehe. Bei der Annahme von Schmiergeld werde Deutschland nur im Mittelfeld vergleichbarer europäischer Staaten gelistet.

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Donnerstag, 27. Oktober 2011

Studie: Top-Manager verursachen Großteil der Wirtschaftskriminalität

Hamburg – Wie Der Spiegel berichtet, kommen Korruption und Diebstähle deutschen Konzerne teuer zu stehen: Auf 8,4 Millionen Euro beziffern Unternehmen durchschnittlich den Schaden, der ihnen durch Wirtschaftskriminalität entsteht. Zwar sei die Zahl der Delikte 2010 im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Allerdings sei auch die durchschnittliche Höhe des Schadens um fünfzig Prozent, von 5,6 auf 8,4 Millionen gestiegen. Der Rückgang in der Zahl der Delikte sei vor allem auf ein gestiegenes Bewusstsein innerhalb der Unternehmen für die Gefahr von Wirtschaftskriminalität zurück zu führen. Die gestiegenen Kosten seien unter anderem durch die steigenden Kosten für die Aufklärung der Taten zu erklären.

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Donnerstag, 15. September 2011

Steigende Kosten für Geldwäscheprävention

München – Laut CIO Online haben die Ausgaben von Banken zur Prävention von Geldwäsche einen neuen Höchststand erreicht, und werden voraussichtlich noch wachsen. Das ergebe eine Studie der Unternehmensberatung KPMG. Insgesamt zweihundert Institute seien weltweit dazu befragt worden, und achtzig Prozent haben bestätigt, dass ihre Ausgaben in den vergangenen drei Jahren enorm gewachsen seien. Jedes dritte Institut melde einen Anstieg um fünfzig Prozent oder mehr. Dieser Trend werde weiter anhalten, doch bei der Entwicklung und der Umsetzung von Sicherungsmaßnahmen gebe es noch große Unterschiede. Nur 28 Prozent der internationalen Banken entwickeln auf globaler Ebene Präventionsmaßnahmen, und bei jeder dritten Bank geschehe dies ausschließlich auf regionaler Ebene.

kein Link, da Printausgabe vom 15. September 2011.



Montag, 12. September 2011

Anti-Corruption Research Paper Competition Open for Submissions

Berlin – Auf Space for Transparency ruft das Anti-Corruption Research Network von Transparency International junge Forscher dazu auf, Beiträge für den jährlich stattfindenden Wettbewerb einzureichen. Gesucht werden Beiträge zu allen Themen der Korruptionsforschung, und besonders solche, die konkrete politische Handlungsvorschläge machen.  Zulässig seien Arbeiten von Studenten im Aufbaustudium, Postdoktoranden und Forscher, die ihre Promotion innerhalb der letzten drei Jahre abgeschlossen haben. Die Beiträge werden von einer internationalen Jury bewertet; der erste Preis sei ein Reisestipendium zu einer internationalen Forschungskonferenz.

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Donnerstag, 8. September 2011

Wirtschaftskriminelle richten Schaden von 4,6 Mrd. Euro an

Hamburg – Nach ftd.de ist der finanzielle Schaden durch Wirtschaftskriminalität sprunghaft angestiegen. Das gehe aus neuen Statistiken des Bundeskriminalamtes (BKA) hervor. Die Schadenssumme habe sich 2010 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als ein Drittel auf 4,6 Milliarden Euro erhöht. Das sei mehr als die Hälfte des Verlustes, den alle registrierten Straftaten insgesamt verursachen. Für den drastischen Anstieg bei der Schadenssumme haben vor allem Betrug,  Insolvenzstraftaten sowie Anlage- und Finanzierungsdelikte gesorgt. Hier habe das BKA einen über 40 Prozent höheren Schaden als im Vorjahr verzeichnet. Trotzdem sei die Zahl der bei der Polizei registrierten Delikte kaum gestiegen, wobei von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen werde.

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Montag, 5. September 2011

Korrupte Staaten gehen häufiger bankrott

Hamburg – Laut spiegel.de haben Forscher der TU Chemnitz herausgefunden, dass es eine starke Korrelation zwischen Bestechungsdichte und Umschuldungshäufigkeit von Staatsschulden gibt. Je mehr Korruption in einem Land herrsche, desto größer sei die Wahrscheinlichkeit, dass ein Staat seine Schulden nicht begleiche und sich auf Kosten der Gläubiger saniere. Die Untersuchung beruhe auf dem Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) von Transparency International. Angesichts der Untersuchungsergebnisse seien die EU-Hilfen für Griechenland, das mit einem CPI-Wert von 3,5 mit Ländern wie Thailand und Lesotho rangiert, kritisch zu bewerten.

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Initiative Transparente Zivilgesellschaft