Pressespiegel nach Themen

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Montag, 25. Februar 2013

Compliance-Tools & Entdeckungswahrscheinlichkeit

München – Laut compliancemagazin.de weist eine Studie von RölfsPartner und der Universität Leipzig empirisch nach, warum Unternehmen Opfer von Wirtschaftskriminalität werden. Daraus geht hervor, dass 83 Prozent aller Unternehmen im öffentlichen und 78 Prozent im privaten Sektor nicht über ein vollständiges Compliance-Management-System (CMS) verfügen. Dabei seien Hinweisgebersysteme als einziges Bottom-up-Instrument, mit dem sich Mitarbeiter Gehör verschaffen können, von entscheidender Bedeutung. Bei vollständiger Implementierung eines Compliance-Management-Systems sei das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, deutlich geringer. Die Ergebnisse der Studie sollen außerdem nahelegen, dass bei öffentlichen Unternehmen Wirtschaftskriminalität eine genau so starke Bedrohung darstelle wie in der Privatwirtschaft. Das Problembewusstsein sei aber weniger stark ausgeprägt, wodurch weniger in Prävention und Aufdeckung investiert werde.

13_02_22_compliancemagazin.de



Donnerstag, 21. Februar 2013

Why poor people pay more bribes than rich people

New York – In einem Beitrag auf blogs.reuters.com wird eine Studie mit dem Titel „Admission is Free Only If Your Dad is Rich! Distributional Effects of Corruption in Schools in Developing Countries“ von Shahe Emran, Asadul Isla, und Forhad Shilpi vorgestellt. Dabei sollen die Wissenschaftler die Kosten ausgedrückt in Bestechungszahlungen des kostenlosen Schulbesuches in Bangladesch untersucht haben. Demnach sei es wahrscheinlicher, dass Haushalte mit geringem Einkommen Bestechungsgelder zahlen müssten. Je mehr Geld die Haushalte zu Verfügung haben, umso besser sei ihre Verhandlungsposition und umso weniger müsse bestochen werden.

13_02_18_blogs.reuters.com



Donnerstag, 21. Februar 2013

Die Hitlisten

Zürich – In einem Beitrag im Magazin Folio der Neuen Züricher Zeitung wird der Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) vorgestellt. Heute sei der Korruptionsindex das wichtigste Mittel von Transparency International im Kampf um Aufmerksamkeit für das Problem der Bestechlichkeit. Gemeinsam gelinge es den drei Indizes Korruptionswahrnehmungsindex, Bestechungszahlerindex und dem Financial Secrecy Index von Tax Justice Network (TJN), das Problem der Korruption empirisch greifbar zu machen, denn sie würden die Schattenwirtschaft von drei unterschiedlichen Seiten beleuchten: Schmiergeld zahlen, Schmiergeld annehmen und Schmiergeld verstecken.

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kein Link, da Printausgabe des Folio vom Februar 2013



Donnerstag, 20. Dezember 2012

Study: A Lobbyist's Connection To A Lawmaker Worth $177,000

Washington D. C. – Laut usnews.com fand eine Studie der Wirtschaftswissenschaftler von der University of Warwick heraus, dass ein Lobbyistenkontakt zu einem Senator oder ranghohen Mitglied des Repräsentantenhauses für 24 Prozent des Einkommens eines Lobbyisten verantwortlich ist. Gehe ein hochrangiger Kontakt „verloren“, so müsse ein Lobbyist mit einem Verlust von durchschnittlich 177.000 US-Dollar im Jahr rechnen, denn der Zugang zu Informationen sei nicht mehr vorhanden. Die Studie beschäftigte sich mit Verbindungen von über 1.000 Lobbyisten zu politischen Entscheidungsträgern. Im Mittelpunkt habe die Frage danach gestanden, welche Auswirkungen das Ausscheiden eines Politikers aus dem Amt für die Lobbyisten hatte.

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Donnerstag, 6. Dezember 2012

Deutschland lebt von Betrug und Korruption

Leipzig – Laut boersennews.de kommt eine kürzlich erschienene 294 Seiten umfassende Forschungsstudie der ABAVUS in Hannover zu dem Ergebnis, dass Steuergesetze eine wesentliche Ursache für Steuerhinterziehung und Korruption in Deutschland darstellen. Ergebnissen der Studie zufolge werde Korruption von Geschäftspartnern - aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung - durch Steuergesetze regelrecht gefördert. Die Studie mit dem Titel „Subventionsmissbrauch in Gestalt von Betrug und Korruption“ finde Ursachen zu aktuellen Korruptionsskandalen, wie dem Schienenkartell und der EADS-Schmiergeldaffäre, den Lustreisen der Pleite gegangenen Nürburgring GmbH oder auch den zahlreichen Sexparties in der Versicherungswirtschaft sowie den Luxusreisen von Journalisten bei ThyssenKrupp.

 

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Donnerstag, 29. Dezember 2011

Mehr Transparenz = weniger Korruption

Dresden – Auf sz-online werden die Ergebnisse des diesjährigen Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) von Transparency International durch Lothar Hermes, Leiter der Transparency Regionalgruppe Sachsen, analysiert. In Deutschland, das in diesem Jahr den 14. Platz belege, sei Korruption im Alltag zwar kaum wahrnehmbar. Dennoch finde auch hier Korruption statt. Laut einer Umfrage sollen zwei Prozent der Befragten in Deutschland angeben haben, in den letzten zwölf Monaten aktiv bestochen zu haben. Die Forderung nach Transparenz, in 2011 fast zu einem Allgemeingut aller Parteien geworden, sei dabei kein Selbstzweck. Transparenz beuge „Mauscheln und Unkorrektheiten“ vor. Da in Sachsen wie in weiteren drei Bundesländern bis heute kein Informationsfreiheitsgesetz verabschiedet worden sei, begrüße Transparency Deutschland die Initiativen in einigen sächsischen Kommunen für eine kommunale Informationsfreiheitssatzung.

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Donnerstag, 22. Dezember 2011

Mehr Transparenz = weniger Korruption

Dresden – Auf sz-online werden die Ergebnisse des diesjährigen Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) von Transparency International durch Lothar Hermes, Leiter der Transparency Regionalgruppe Sachsen, analysiert. In Deutschland, das in diesem Jahr den 14. Platz belege, sei Korruption im Alltag zwar kaum wahrnehmbar. Dennoch finde auch hier Korruption statt. Laut einer Umfrage sollen zwei Prozent der Befragten in Deutschland angeben haben, in den letzten zwölf Monaten aktiv bestochen zu haben. Die Forderung nach Transparenz, in 2011 fast zu einem Allgemeingut aller Parteien geworden, sei dabei kein Selbstzweck. Transparenz beuge „Mauscheln und Unkorrektheiten“ vor. Da in Sachsen wie in weiteren drei Bundesländern bis heute kein Informationsfreiheitsgesetz verabschiedet worden sei, begrüße Transparency Deutschland die Initiativen in einigen sächsischen Kommunen für eine kommunale Informationsfreiheitssatzung.

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Montag, 5. Dezember 2011

Korruption in der Welt: „Deutschland liegt sogar vor Bahrain“

München – Im Interview mit sueddeutsche.de geht Christian Humborg, Geschäftsführer von Transparency Deutschland, auf verschiedene Indizes ein, die sich mit dem Themenfeld Korruption beschäftigen. Man müsse alle drei nebeneinander legen, damit sich kein Land einseitig brüsten könne. „Zum Beispiel gibt es nach dem CPI in Singapur kaum die Bestechung von Politikern und Beamten, aber nach dem Schattenfinanz-Index gilt das Land als sechsgeheimster Finanzplatz weltweit.“ Deutschland stehe vergleichsweise gut da, was Schmiergeldzahlungen deutscher Firmen im Ausland angehe. Bei der Annahme von Schmiergeld werde Deutschland nur im Mittelfeld vergleichbarer europäischer Staaten gelistet.

11_12_02_sueddeutsche.de



Donnerstag, 27. Oktober 2011

Studie: Top-Manager verursachen Großteil der Wirtschaftskriminalität

Hamburg – Wie Der Spiegel berichtet, kommen Korruption und Diebstähle deutschen Konzerne teuer zu stehen: Auf 8,4 Millionen Euro beziffern Unternehmen durchschnittlich den Schaden, der ihnen durch Wirtschaftskriminalität entsteht. Zwar sei die Zahl der Delikte 2010 im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Allerdings sei auch die durchschnittliche Höhe des Schadens um fünfzig Prozent, von 5,6 auf 8,4 Millionen gestiegen. Der Rückgang in der Zahl der Delikte sei vor allem auf ein gestiegenes Bewusstsein innerhalb der Unternehmen für die Gefahr von Wirtschaftskriminalität zurück zu führen. Die gestiegenen Kosten seien unter anderem durch die steigenden Kosten für die Aufklärung der Taten zu erklären.

11_10_25_Der Spiegel



Donnerstag, 15. September 2011

Steigende Kosten für Geldwäscheprävention

München – Laut CIO Online haben die Ausgaben von Banken zur Prävention von Geldwäsche einen neuen Höchststand erreicht, und werden voraussichtlich noch wachsen. Das ergebe eine Studie der Unternehmensberatung KPMG. Insgesamt zweihundert Institute seien weltweit dazu befragt worden, und achtzig Prozent haben bestätigt, dass ihre Ausgaben in den vergangenen drei Jahren enorm gewachsen seien. Jedes dritte Institut melde einen Anstieg um fünfzig Prozent oder mehr. Dieser Trend werde weiter anhalten, doch bei der Entwicklung und der Umsetzung von Sicherungsmaßnahmen gebe es noch große Unterschiede. Nur 28 Prozent der internationalen Banken entwickeln auf globaler Ebene Präventionsmaßnahmen, und bei jeder dritten Bank geschehe dies ausschließlich auf regionaler Ebene.

kein Link, da Printausgabe vom 15. September 2011.



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