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23.08.2016
Ende der Olympischen Spiele in Rio: Es muss alles auf den Prüfstand

München – Die Leiterin der AG Sport von Transparency Deutschland e.V. Sylvia Schenk, resümiert in einem Artikel auf focus.de (22.08.16) die Olympischen Spiele. Alles müsse auf den Prüfstand. Besonderen Bedarf sehe sie bei der Spitzensportreform und dem internationalen Anti-Doping Kampf.  Um die Glaubwürdigkeit und die Identifikation mit dem System des deutschen Spitzensports zu erhöhen, seien geheime Beratungen des DOSB mit Fachverbänden nicht zielführend. Stattdessen, so Schenk, solle der Prozess transparenter werden. Auch beim deutschen Kampf gegen Doping gebe es potenziell Interessenkonflikte, durch die Verzahnung von Leistungs- und Förderkriterien. Schenk kritisierte darüber hinaus fehlende Unabhängigkeit der Nationalen Anti-Doping-Agentur NADA.


22_08_16_focus.de


23.08.2016
Diskussion um Neutralität Medizinischer Leitlinien

Berlin – Das Ärzteblatt berichtet (15.08.16) auf ihren Internetseiten von der Forderung Transparency International Deutschlands nach gesetzlichen Regelungen zur Erstellung und Qualitätssicherung von medizinischen Leitlinien für Arzt- und andere Heilberufe. Diese unterlägen bisher keiner Qualitätskontrolle oder amtlicher Prüfung. Laut Christoph Stein, Autor der Studie und Mitglied der Arbeitsgruppe Gesundheit von Transparency Deutschland entstehe hierdurch die Gefahr der strukturellen Beeinflussung. Wolfgang Wodarg, Vorstandsmitglied von Transparency International Deutschland e.V., hebe die Belastung von Leitlinienautoren durch Interessenkonflikte hervor. Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) weise die Kritik zurück und werfe dem Transparency-Bericht Informationslücken vor.


15_08_16_aerzteblatt.de


Wirtschaft

24.08.2016
Sondereinheit von Steuerfahndern treibt 76 Millionen Euro ein

Hamburg – Laut spiegel.de (18.08.16) hat eine Sondereinheit von Steuerfahnderinnen und Steuerfahndern in Nordrhein-Westfalen 76 Millionen Euro durch Bußgelder und zusätzliche Steuereinnahmen eingetrieben. Die Einheit habe unter anderem im Umfeld der Russenmafia und Hunderter illegaler Offshorefirmen ermittelt. Das Ziel der im Frühjahr 2015 eingerichteten Sondereinheit sei es, insbesondere Geldwäsche und Steuerbetrugstaten wirksamer zu bekämpfen.


18_08_16_spiegel.de


Politik

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Verwaltung

23.08.2016
Leitender Lageso-Beamter unter Korruptionsverdacht

Berlin – Wie N24.de berichtet (17.08.16) ist der ehemalige Referatsleiter des Berliner Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lageso) im Prozess wegen Korruption durch einen Mitangeklagten belastet worden. Der Beamte habe 123 000 Euro "Provisionen" kassiert und im Gegenzug einer Firma zu Aufträgen bei der Bewachung von Flüchtlingsheimen verholfen. Der laufende Prozess umfasse insgesamt drei Anklagen aufgrund von Steuer- und Sozialversicherungsbetrug sowie Schwarzarbeit. Die Ermittlungen seien im Februar 2016 von einem anonymen Hinweis auf 51 000 Euro Bargeld ausgelöst worden, die sich in der Wohnung von einem der drei Angeklagten befunden hätten. Das Ende des Prozesses sei für Januar 2017 vorgesehen.


17_08_16_n24.de


Kommunen

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Gesundheit

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Entwicklungszusammenarbeit

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Sport

23.08.2016
Skandale in Rio: Brasilien greift durch

Rio de Janeiro – Laut der Deutschen Welle (18.08.16) weisen die jüngsten Ereignisse in Rio keinesfalls auf eine Korruptionskultur im Gastgeberland hin. Im Gegenteil habe die brasilianische Justiz starke Zeichen gesetzt. So beispielsweise im Umgang mit Mitgliedern des Internationalen Olympischen Komitees, insbesondere dem Iren Patrick Joseph Hickey, dem Schwarzhandel mit Eintrittskarten für die olympischen Spiele vorgeworfen worden sei. Korruptionsbekämpfung sei ein großes Thema in Brasilien und die Justiz mache in Behörden und Regierungskreisen des eigenen Landes nicht Schluss, sondern setze auch bei internationalen Ereignissen Zeichen. So sei es bei der WM 2014 geschehen und auch dieses Jahr bei den Olympischen Spielen.


18_08_16_dw.com


23.08.2016
"Stepanowa hätte den olympischen Orden verdient"

Rio de Janeiro – In einem Interview mit Deutschlandradio Kultur in der Sendung „Tacheles“ (20.08.16) forderte Sportökonom, ehemaliger Ruder-Olympiasieger und Gründungsmitglied der Anti-Doping-Kommission des Deutschen Sportbundes Wolfgang Maenning ein unabhängiges Kontroll-System um gegen Doping vorzugehen. Er kritisierte mit Verweis auf das Signal, welches damit an andere potenzielle Whistleblower ausgesendet würde, die Entscheidung des IOCs die russische Athletin und Whistleblowerin Julija Stepanowa nicht antreten zu lassen. Wenn das IOC die Korruption und das Doping nicht schnell in den Griff bekämen, so bestände laut Maennning die Gefahr, dass die Olympischen Spiele irgendwann im Nichts verschwänden.


20_08_16_deutschlandradiokultur.de


Hinweisgeber

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Finanzmarkt

23.08.2016
Die Furcht der Whistleblower vor dem sozialen Tod

Berlin – Auf den Internetseiten der Welt (15.08.16) berichtet der frühere Schweizer Spitzenbanker und Whistleblower Rudolf Elmer von den Schwierigkeiten, die ihm das Aufdecken sämtlicher Steuersünden eingebracht hätte. Während sich am Steuerbetrug reicher Menschen nichts geändert habe, habe seine Karriere stark gelitten. Damit sei er kein Einzelfall. Die Kompensation und das Auffangen der persönlichen Schäden von Hinweisgeberinnen und Hinweisgebern sei auch Aufgabe des Staates, so Elmer. Dabei ginge es nicht nur um Geldbeträge, sondern vor allem um die Gewährleistung von gesellschaftlichem Schutz.

15_08_16_welt.de


Medien

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Zivilgesellschaft

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Strafverfolgung

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Wissenschaft

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Europäische Union

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Internationales

23.08.2016
Korruption auf Schienen

Berlin – Die Junge Welt berichtet (20.08.16) von korruptiven Handlungen im ukrainischen Zugverkehr. Aktuell sei es laut der Bahnverwaltung „ziemlich unmöglich“, Tickets offiziell zu erstehen. Häufig seien die Züge bereits zwei Monate vor der Fahrt ausgebucht und erst wieder wenige Tage vor Abfahrt für das Zweifache des normalen Preises verfügbar. Dahinter steckten, so die Bahnverwaltung, vermutlich Spekulanten. Auch Schmiergelder an das Zugpersonal würden bezahlt von Personen, die es nicht geschafft hätten, ein Ticket zu ergattern. Diese „Handgelder“ würden immer teurer werden. Das läge an der Vielzahl der Personen, die mitverdienen wollten: der einzelne Schaffner, der Zugchef, der Chef des Ausgangsbahnhofs und die Personen in der Hierarchie darüber.


20_08_16_jungewelt.de


23.08.2016
Antikorruptionsgesetz: Südkorea verbietet teure Geschäftsgeschenke

Seoul – Wie spiegel.de berichtet (17.08.16), trete in Südkorea am 1. September ein neues Gesetz in Kraft, das Beamten, Journalisten und Lehrern verbiete, ein Essen über 30.000 Won (24 Euro) anzunehmen. Für anderweitige Berufsgruppen läge die Grenze bei umgerechnet 41 Euro. 59.2 Prozent der Bevölkerung bezeichneten ihr Land als korrupt. Mit dem neuen Gesetz solle sich das ändern. Kritisiert werde das Gesetz von jenen Berufsgruppen, die an Produktion und Angebot der Luxusgüter verdienten.


17_08_16_spiegel.de


Korruptionsforschung und Studien

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Vermischtes

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Initiative Transparente Zivilgesellschaft