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Pressespiegel nach Themen

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Donnerstag, 8. Juli 2010
Geben und geben lassen?

München- sz-magazin.sueddeutsche.de berichtet von zahlreichen Versuchen von Redakteuren der Zeitung, Menschen im Alltagsleben mit zwanzig Euro zu bestechen. Beispielsweise sei ein Student bereit gewesen, seinen Studentenausweis zu verkaufen. Für vierzig Euro sollen vier Männer ihre guten Plätze bei einer Public-Viewing Veranstaltung zur Fußball-WM aufgebenden haben. Eine Ärztin sei bereit gewesen, eine Krankschreibung auszustellen, habe das Geld aber abgelehnt. Allerdings habe ein Schiedsrichter bei einer Freizeitfußballmannschaft einen Bestechungsversuch abgelehnt. Auch habe man keinen Platz in der Business Class eines Linienfluges bekommen, obwohl man der Flugbegleiterin zwanzig Euro geboten habe.

10_07_06_sz-magazin.sueddeutsche.de



Mittwoch, 16. Juni 2010
Safeguarding Climate Financing Against Corruption Risks

Berlin- Australia.to berichtet, Transparency International rufe die Regierungen auf, wirksame Kontrollinstrumente zu installieren, die einen verantwortungsvollen Umgang mit Geldern für Maßnahmen gegen den Klimawandel sicherstellen. Aus Anlass der Auszahlung der ersten Hilfen für den Kampf gegen Klimawandel kritisiere Transparency International, dass es nach wie vor kein System zur Sicherstellung der Leistungsverantwortung gebe.

10_06_16_australia.to



Donnerstag, 3. Juni 2010
Die Bilderberger und der (Alb-)Traum von einer Weltregierung

Haar- Laut heise.de treffen sich seit 1954 jährlich mehr als einhundert der einflussreichsten internationalen Spitzenkräfte bei der sogenannten Bilderberg-Konferenz. Im vergangenen Jahr sollen sich nach der später veröffentlichten Teilnehmerliste rund 130 Personen getroffen haben, darunter die Spitzen großer Banken wie Goldman Sachs und Deutsche Bank, globaler Konzerne wie Microsoft, Siemens und BP sowie Spitzenvertreter der NATO, der WTO, der Weltbank, des Welternährungsprogramms, der Europäischen Kommission und der Europäischen Zentralbank. Über den Inhalt der Gespräche werde Stillschweigen gewahrt. In den großen Medien werde meist nicht darüber berichtet, da die Chefs der führenden Nachrichtenagenturen selbst zu den Teilnehmern gehören sollen.

10_05_31_heise.de



Dienstag, 4. Mai 2010
Klimawandel Die Wahrheit über Fehler des Klimarats

Frankfurt- Laut fr-online.de sind die Verwürfe gegen den Weltklimarat der Vereinten Nationen zum Großteil haltlos. Der Weltklimarat habe weder unzulässig verallgemeinert, noch habe man sich unwissenschaftlicher Quellen bedient. Zwar habe der Weltklimarat in seinem jüngsten Bericht einen Zahlenfehler gemacht, weise aber offen auf diesen hin. Zudem habe keine Manipulation von Klimadaten stattgefunden.

10_05_03_fr-online.de



Donnerstag, 15. April 2010
Sind religiöse Menschen weniger korrupt? Ein Interview mit Prof. Johann Graf Lambsdorff

Bonn- csr-news.net berichtet, Prof. Dr. Johann Graf Lambsdorff habe auf Basis von Daten von Gallup International, einem Meinungsforschungsinstitut, und Transparency International über den Zusammenhang zwischen Korruption und Religion gesprochen. „Protestanten bestechen seltener als Katholiken“, so Graf Lambsdorff. Gründe seien ihr geringeres Vertrauen auf das Erbringen der zugesagten Leistung und der Aufbau korruptionsresistenterer Institutionen. Anhänger einer Mehrheitsreligion seien weniger korrupt; Atheisten sollen ebenso häufig wie religiöse Menschen bestechen.

10_04_13_csr-news.net



Donnerstag, 15. April 2010
Die Integrität eines Verfassungsrichters

Leipzig- mdr.de berichtet in der Sendung Fakt, ein schleswig-holsteinischer Landesverfassungsrichter habe als Seniorpartner in einer Kanzlei gearbeitet, in der jahrelang ein Notar hunderttausende Euro auf sein Privatkonto verschoben habe. Als die Veruntreuung intern aufgeflogen sei, sollen die Seniorpartner ihn nicht angezeigt, sondern sich mit einem seltsamen Vertrag von ihm getrennt haben. Mit diesem Vertrag habe der Landesverfassungsrichter "billigend in Kauf (genommen), dass die Straftaten weitergehen", so ein Notar.
 
10_04_12_mdr.de



Donnerstag, 1. April 2010
Europäisches Mittelmaß

Berlin- welt.de berichtet, Transparency International erstelle regelmäßig einen Korruptionswahrnehmungsindex, der messe, wie stark Unternehmen und Experten die Bestechlichkeit von Beamten und Politikern eines Landes wahrnehmen. Deutschland befinde sich aktuell auf dem 14. Platz. Damit schneide die Bundesrepublik schlechter ab als etwa die nordeuropäischen Länder. Transparency fordere daher von der Bundesregierung verstärkte Anstrengungen. Der Koalitionsvertrag sei in dieser Hinsicht enttäuschend: Immer wieder sei von "Transparenz" die Rede, das Wort "Korruption" dagegen komme vorrangig im Zusammenhang mit Entwicklungsländern wie Afghanistan vor.

10_03_28_welt.de



Donnerstag, 25. März 2010
Uni Konstanz mit Sebastian Wolf im Gespräch über Korruptionsbekämpfung: Wissenschaftler fordert gesellschaftliche Ächtung

Konstanz- see-online.info berichtet über ein Interview mit Dr. Sebastian Wolf, Vorstandsmitglied von Transparency Deutschland. Erfolgversprechende Mittel zur Prävention von Korruption seien gesellschaftliche Ächtung, klare und umfassende Antikorruptionsvorschriften sowie unabhängige Strafverfolgungsbehörden, so Wolf. Es sei wichtig, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit keine Anreize für korrupte Handlungen existieren. Jeder Korruptionsfall sei mit Schädigungen von Kollektivgütern verbunden und somit ein Fall zu viel.

10_03_24_see-online.info



Montag, 16. November 2009
Programmhinweis

Aus Anlass der Veröffentlichung des „Corruption Perception Index 2009“ wird Sylvia Schenk, Vorsitzende von Transparency Deutschland, morgen am 17. November 2009 um 6:50 Uhr in einem Interview im Deutschlandfunk zu hören sein.



Donnerstag, 12. November 2009
Pow! Comic-Helden kämpfen gegen Korruption

London- guardian.co.uk berichtet von einem Comic-Projekt der experimentellen Jugendinitiative „Ctrl.Alt.Shift“, welches junge Leute auf alle Formen von Korruption aufmerksam machen solle. Die Initiative wolle helfen die junge Generation zu politisieren und zu aktivieren. Der Sammelband umfasse Geschichten, welche von staatlich geförderter Gewalt in Kolumbien bis hin zu Korruption rund um die Aids-Fürsorge in chinesischen Dörfern reiche. Zwei der eindruckstärksten Geschichten sollen auf wirklichen Erlebnissen basieren, die von anonymen Quellen eingereicht wurden.

09_11_02_guardian.co.uk



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