Macht der Korruption ein Ende. Spenden Transparency International Deutschland e.V.

Pressespiegel nach Themen

Transparency Deutschland ist auf Ihre Hilfe angewiesen. Unterstützen Sie uns durch eine Spende oder einen Förderbeitrag. Mehr

Über Transparency International
Dritter Sektor
Entwicklungszusammenarbeit
EU
Finanzmarkt
Gesundheit
Hinweisgeber
Internationales
Kommunen
Korruptionsforschung und Studien
Korruptionsprävention (Integrity Pact, Code of Conduct)
Medien
Politik
Sonstiges
Sport
Strafverfolgung
Verwaltung
Wirtschaft



Donnerstag, 12. August 2010
Illegale Geschäftspraktiken: USA wollen Tippgeber mit Millionenprämien locken

Hamburg - Laut spiegel.de habe Financial Times über sogenannte Whistleblower berichtet, die für die Aufdeckung illegaler Praktiken in Firmen künftig Prämien in Millionenhöhe erhalten sollen. Wer demnach Dokumente zur Verfügung stellt, die zu einer erfolgreichen SEC-Untersuchung führen, erhalte 10 bis 30 Prozent der Strafe, die eine Millionen Dollar übersteigt. Die gefürchtete Börsenaufsicht SEC rechne damit, dass vor allem Führungskräfte und Dritte durch die siebenstelligen Summen angelockt werden. Allerdings soll es auch Warnungen von Experten geben, dass die Höhe der möglichen Zahlungen an Whistleblower dazu führen könnte, dass sich enttäuschte Arbeitnehmer an ihrem Arbeitgeber rächen wollen.

10_08_09_spiegel.de



Donnerstag, 12. August 2010
Stimme des Westens: Die eigene Firma anzeigen

Düsseldorf- Laut Rheinische Post haben Whistleblower in Deutschland im Vergleich zum angelsächsischen Raum einen schweren Stand. Eine Studie der Universität Halle- Wittenberg und Price Waterhouse Coopers habe gezeigt, dass nur etwa 34% von 500 befragten Unternehmen über Hinweisgeber- Systeme verfügen. Auch die rechtliche Position der Arbeitnehmer sei schwach, weshalb die Gewerkschaften nun eine Beweislastumkehr im Fall von Repressionen fordern würden. Das niedersächsische Landeskriminalamt gelte als Vorreiter bei anonymen Hinweisgebersystemen.

Kein Link, da Printausgabe vom 11. August 2010.



Donnerstag, 22. Juli 2010
Berlins Datenschützer warnt: Nicht alle Dienste bei Google nutzen

Berlin- berlinonline.de berichtet, der Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit habe sich gegen das Vorhaben des SPD/Linke-Senats gewandt, Bürgern zur Bekämpfung von Korruption anonyme Hinweise per Internet auf mögliche Verdachtsfälle zu ermöglichen. Anonyme Hinweise könne man zwar nicht verbieten. „Es ist aber ein Unterschied, ob der Staat jemandem die Möglichkeit gibt, mal schnell, nämlich per Mausklick und auf dem Sofa sitzend, seinem ungeliebten Nachbarn alles mögliche anzuhängen. Dem kann ich nicht zustimmen“, so der Beauftragte.

10_07_21_berlinonline.de



Donnerstag, 22. Juli 2010
Korruption im Krankenhaus? Ermittlungsverfahren gegen den KLF-Boss – dem Anzeigenerstatter droht deshalb ein Disziplinarverfahren

Horb- neckar-chronik.de berichtet, die Staatsanwaltschaft Rottweil ermittele wegen des Verdachts der Untreue gegen den Geschäftsführer der Krankenhäuser Landkreis Freudenstadt gGmbH. Er soll Schulden eines Chefarztes an die Klinik in Höhe von 200.000 Euro für Nutzungsentgelte und Sachkosten nicht mit dessen Gehalt verrechnet haben. Es gelte die Unschuldsvermutung. Gegen den Mitarbeiter, der ihn angezeigt haben soll, würden nun jedoch disziplinarrechtliche Schritte geprüft. Dies zeuge von mangelndem Hinweisgeberschutz.

10_07_19_neckar-chronik.de



Freitag, 25. Juni 2010
Behörden: Bürger sollen Korruption online melden - anonym

Berlin- morgenpost.de berichtet, der Rechtsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses habe am Donnerstag zur Korruptionsbekämpfung die Einrichtung einer Plattform im Internet beschlossen. Dort sollen Bürger ihre Hinweise anonym abgeben können. Zudem werde in der Justizverwaltung ein unabhängiger Ombudsmann eingerichtet, der vertrauliche Hinweise entgegennehme und auf Stichhaltigkeit prüfe. Das System ermögliche mit einem elektronischen Briefkasten, dass die Ermittler mit dem Hinweisgeber anonym kommunizieren und Nachfragen stellen können sollen. Es komme seit 2003 in Niedersachsen zur Anwendung.

10_06_25_morgenpost.de



Mittwoch, 5. Mai 2010
Whistleblowing – An alternative to silence

Laut dem Blog Space für Transparency hat die Parlamentarische Versammlung des Europarats eine Resolution zum Schutz von Hinweisgebern verabschiedet. Die Abgeordneten lobten den Mut und die Bereitschaft von Hinweisgebern, auf falsche Praktiken in ihren Organisationen hinzuweisen und sicherten ihnen Unterstützung zu. Der Staat habe die Aufgabe, Hinweisgeber ausreichend zu schützen. Hinweisgeber handelten im Interesse der Gesellschaft.

10_05_05_blog.transparency.org



Donnerstag, 15. April 2010
Meldesystem: Internetportal gegen Korruption geplant

Berlin- Laut tagesspiegel.de soll in Berlin eine Onlinemeldestelle zur Korruptionsbekämpfung eingerichtet werden, die anonyme Anzeigen erlaubt. In vielen Bundesländern gebe es bereits ähnliche Systeme. „Eine sehr große Anzahl von Straftaten kommt nach wie vor nur durch direkte Hinweise an die Behörden ans Licht“, so Peter Hammacher von Transparency Deutschland. Deshalb müsse die Gesellschaft ein Interesse haben, das Melden von Verdachtsfällen aktiv zu unterstützen. Das Onlinesystem sei eine gute Lösung. „Wenn Fachleute die Hinweise kompetent auswerten, kann man Missbrauchsfälle ausfiltern.“, so Hammacher.

10_04_15_tagesspiegel.de



Donnerstag, 4. Februar 2010
„Regierung lässt Whistleblower schutzlos“

Berlin- In einem Interview mit der Jungen Welt unterstreicht Guido Strack, Vorsitzender des Whistleblower-Netzwerks, am Beispiel des Steuerfahnderfalls in Hessen die Bedeutung von Hinweisgebern und deren Unterstützung durch den Staat, die Medien und die Gesellschaft. Strack kritisiere, dass die Bundesregierung im Fall der jetzt angebotenen Daten-CD über Steuersünder schnell Geld locker machen wolle für Leute, die auf dubiose Weise an solche Informationen kommen. Whistleblower, die aus uneigennützigen Motiven auf Missstände im öffentlichen Interesse hinweisen, lasse die Regierung hingegen schutzlos.

10_02_04_jungewelt.de



Donnerstag, 4. Juni 2009
Mit neuen Regeln gegen Korruption in Firmen

Nürnberg- nn-online.de berichtet über Hinweisgeberschutz und die von Unternehmen vielfach diskutierte Einführung von Hinweisgebersystemen. In Deutschland lösten Gedanken zur Einführung solcher Systeme häufig hitzige Debatten aus. Oft müsse dabei die deutsche Nazi- und Stasi-Vergangenheit herhalten, aufgrund derer man Mitarbeitern nicht zumuten möchte, sich gegenseitig zu „bespitzeln“. Bisher sei selbst der erste zaghafte Schritt gescheitert, die Rechtslage für Hinweisgeber durch eine Regelung im Bürgerlichen Gesetzbuch zu verbessern, so Guido Strack, Vorstandsvorsitzender des Whistleblower-Netzwerks.

09_06_04_nn-online.de



Montag, 11. Mai 2009
"Steueroase Hessen"? Oder: 10 Steuerfahnder, die sich dagegen wehren

Hamburg- anstageslicht.de berichtet über die Geschichte der beiden Ex-Steuerfahnder Rudolf Schmenger und Frank Wehrheim, die am 9. Mai 2009 für ihr engagiertes Eintreten für Steuergerechtigkeit und gegen Steuerhinterziehung den Whistleblower-Preis von der Vereinigung Deutscher Wissenschaftlicher erhalten haben. Die Preisträger, die über viele Jahre Steuerfahnder im sogenannten „Bankenteam“ am Finanzamt Frankfurt V gewesen seien, sollen allen Repressalien zum Trotz kontinuierlich eine im Jahr 2001 erlassene Amtsverfügung kritisiert haben, die für viele Mitarbeiter eine Art Amnestie für Steuersünder dargestellt habe.

09_05_09_anstageslicht.de



Ergebnisse 1 bis 10 von 69

1

2

3

4

5

6

7

nächste >