• PROSOZ nicht pro Transparenz

    Köln, 18.12.2014 -Ein Softwareunternehmen der Stadt Herten gibt einem Journalisten des gemeinnützigen Recherchebüros CORRECT!V auf seine Fragen zu Nebentätigkeiten von kommunalen Mitarbeitern keine Antworten und wird damit zum Heimlichtuer des Monats. Mittlerweile hat der Journalist Klage eingereicht. Dabei haben Gerichte mehr als einmal klargestellt, dass auch kommunale Unternehmen mit privatrechtlichen Organisationsformen Behörden im presserechtlichen Sinne sind, die Auskunft geben müssen. Mehr und mehr lagern Kommunen Aufgaben wie Wohnungsbau, Bäderbetrieb oder Gebäudemanagement in kommunalen Unternehmen aus. Dabei werden in zunehmendem Maße Auskünfte verweigert, wie in Herten beim kommunalen Softwareunternehmen PROSOZ. Mehr


    Transparency begrüßt positive Entwicklung in der Nachhaltigkeitsberichterstattung

    Hamburger Unternehmen zeigen Nachholbedarf

    Berlin, 15.12.2014 – Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland e.V. begrüßt, dass sich die Nachhaltigkeitsberichte deutscher Großunternehmen im Bereich Korruption und Politik verbessert haben. Dies geht aus einer heute von Transparency Deutschland veröffentlichten Studie hervor, die die Nachhaltigkeitsberichte von 18 deutschen Großunternehmen analysiert. Mehr

  • Internationaler Antikorruptionstag am 09. Dezember

    Transparency International feiert heute den internationalen Antikorruptionstag. Am 03. Dezember 2014 hat Transparency International den Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) veröffentlicht. Dieser hat gezeigt, dass dass Geldwäsche, Steuerschlupflöcher und gestohlene Vermögen Korruptionsbekämpfung verhindern und dass die Länder an der Spitze des Index hier in die Pflicht zu nehmen sind. Unter dem Titel "Unmask the Corrupt" fordert Transparency International öffentlich zugängliche Register über Briefkastengesellschaften, um Korruptionsprofiteure weltweit zu enttarnen und sie nicht mehr ungestraft davonkommen zu lassen. Transparency Deutschland hat von der deutschen Bundesregierung gefordert, den Kampf gegen intransparentes Finanzgebaren voranzutreiben. Mehr 


    Stellungnahme zu einem Vergütungsoffenlegungsgesetz der Landesregierung Schleswig-Holstein

    Berlin, 08.12.2014 - Transparency Deutschland begrüßt und
    unterstützt das Gesetzesvorhaben des Landes Schleswig-Holstein,

    das die Veröffentlichung der Bezüge der Mitglieder von
    Geschäftsführungsorganen und Aufsichtsgremien öffentlicher Unternehmen in Schleswig-Holstein vorsieht. Mit der Transparenz der Vergütungen wird
    zum einen die Beurteilung der Angemessenheit und Vergleichbarkeit ermöglicht, und zum anderen ein wirksamer Beitrag zur Korruptionsbekämpfung geleistet. Um vollständige Transparenz herzustellen, sollten allerdings alle Finanzierungs- oder Unterstützungsmodelle für Unternehmen mit einer Beteiligung der öffentlichen Hand ab 25% erfasst werden.

    Zur Stellungnahme

    Zum Gesetzentwurf

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