| Corruption Perceptions Index 2006 | |||
| Datum: 06.11.06 | |||
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| Häufig gestellte Fragen und Antworten | |||
Allgemein
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Was ist der Korruptionswahrnehmungsindex (CPI)?
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Der Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) von Transparency International listet Länder nach dem Grad der bei Amtsträgern und Politikern wahrgenommenen Korruption auf. Es ist ein zusammengesetzter Index, sozusagen eine Untersuchung von Untersuchungen, die sich auf verschiedene Umfragen und Analysen stützt, welche von einer Reihe unabhängiger und namhafter Institutionen durchgeführt wurden. Der CPI gibt auf der ganzen Welt gesammelte Meinungen wider, einschließlich der Meinungen von Experten, die in den untersuchten Ländern leben. Transparency International hat den Passauer Universitätsprofessor Johann Graf Lambsdorff mit der Erstellung des CPI beauftragt.
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Wie wird Korruption für den CPI definiert?
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Der CPI konzentriert sich auf Korruption im öffentlichen Sektor und definiert Korruption als den Missbrauch von öffentlicher Macht zum persönlichen Nutzen. In den Umfragen, die für die Erstellung des CPI genutzt werden, geht es meist um Fragen im Zusammenhang mit dem Missbrauch öffentlicher Macht zum privaten Nutzen (zum Beispiel Bestechung von Amtsträgern, Zahlung von Kickbacks bei der Vergabe öffentlicher Aufträge, Unterschlagung öffentlicher Gelder) oder um Fragen, die auf die Wirksamkeit von Anti-Korruptions-Maßnahmen abzielen. Die Quellen unterscheiden dabei nicht zwischen administrativer und politischer Korruption.
Kategorie: Allgemein -
Warum beruht der CPI ausschließlich auf Wahrnehmungen?
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Das gesamte Ausmaß der Korruption in verschiedenen Ländern lässt sich anhand von objektiven empirischen Daten nur schwer ermitteln; beispielsweise indem man die Summe der gezahlten Bestechungsgelder oder die Anzahl von Ermittlungsverfahren und Gerichtsurteilen vergleichen würde. Letzteres spiegelt in länderübergreifenden Untersuchungen jedoch nicht das tatsächliche Ausmaß der Korruption wider, sondern belegt vielmehr die Kompetenz der Strafverfolgungsbehörden, Gerichte und/oder der Medien, Korruption zu untersuchen und aufzudecken. Eine sichere Methode zur Ermittlung länderübergreifender Daten ist daher, die Erfahrungen und Wahrnehmungen derer heranzuziehen, die mit der Realität der Korruption am unmittelbarsten konfrontiert sind.
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Zur Methodologie
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Wie viele Länder sind im CPI 2006 enthalten?
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Der CPI 2006 umfasst 163 Länder. 2005 wurden im CPI 159 Länder untersucht.
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Warum sind einige Länder nicht mehr im CPI berücksichtigt und welche Länder wurden neu aufgenommen?
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Transparency International verlangt, dass ein Land in mindestens drei Quelluntersuchungen berücksichtigt wird, damit es in den CPI aufgenommen werden kann. Die Veränderung der Anzahl der erfassten Länder geht darauf zurück, dass eine neue Quelle hinzugekommen ist (World Bank’s Country Policy and Institutional Assessment, CPIA), während zwei andere Quellen (Columbia University’s State Capacity Survey und Information International’s Survey of Middle Eastern Businesspeople), deren Entstehung jetzt über zwei Jahre zurückliegt, bei der Erstellung des diesjährigen CPI nicht mehr berücksichtigt werden konnten.
Die Nichtbeachtung dieser älteren Umfragen führt dazu, dass folgende Länder nicht mehr im CPI erfasst sind: Afghanistan, die Fidschiinseln, Liberia, Palästina und Somalia. Die Einbeziehung des CPIA und die gesteigerte Zahl der im PERC untersuchten Länder erlauben es gleichzeitig, folgende Länder neu in den CPI aufzunehmen: Bhutan, Dominica, Grenada, Guinea, Macao, Mauretanien, Ost-Timor, Togo und die Zentralafrikanische Republik.
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Welche Länder könnten zukünftig in den CPI aufgenommen werden?
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Länder oder Territorien, für die zwei Datenquellen zur Verfügung stehen, sind: Afghanistan, Antigua und Barbuda, die Bahamas, die Bermudainseln, die Cayman Inseln, Djibuti, die Fidschiinseln, Guinea-Bissau, die Kapverdischen Inseln, die Komoren, Liberia, die Malediven, Palästina, Puerto Rico, Samoa, Sao Tome & Principe, Somalia, St. Lucia und St. Vincent & die Grenadien. Für all diese Länder bzw. Territorien fehlt noch mindestens eine Datenquelle, um zukünftig in den CPI aufgenommen zu werden.
Länder oder Territorien, für die nur eine Datenquelle zur Verfügung steht, sind: Andorra, Anguilla, Aruba, Brunei, Französisch-Guayana, Guadeloupe, Kiribati, Liechtenstein, Martinique, die Niederländischen Antillen, Nordkorea, die Salomoneninseln, St. Kitts & Nevis, Tonga, Vanuatu und die Virgin Islands (USA). Für all diese Länder bzw. Territorien sind mindestens zwei weitere Datenquellen nötig, bevor sie in den CPI aufgenommen werden können.
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Welches sind die Quellen für den CPI?
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Der CPI 2006 umfasst 12 verschiedene Umfragen von neun unabhängigen Institutionen. Transparency International sucht nach zuverlässigem Datenmaterial für den CPI. Transparency International ist immer bestrebt zu gewährleisten, dass nur verlässliche Quellen verwendet, die Umfragen mit absoluter Integrität durchgeführt und nur anerkannte erstklassige Methoden zur Analyse der Umfrageergebnisse angewandt werden. Um im CPI verwendet zu werden, müssen die Daten gut dokumentiert und eine Einschätzung der Verlässlichkeit möglich sein. Alle Quellen müssen eine Rangfolge der erfassten Länder liefern und das Gesamtausmaß der Korruption messen. Diese Anforderungen führen dazu, dass Umfragen, die Korruption mit anderen Fragestellungen verknüpfen, etwa nach der Instabilität des politischen Systems oder nach Nationalismus, keine Berücksichtigung finden.
Die Daten für den CPI werden Transparency International kostenlos zur Verfügung gestellt. Einige Quellen erlauben keine Veröffentlichung der von ihnen zur Verfügung gestellten Daten; andere sind öffentlich zugänglich. Eine detailliertere Beschreibung der Methodologie des CPI, eine ausführliche Liste der verwendeten Quellen sowie weitere Auskünfte zu den in den Untersuchungen gestellten Fragen und der Anzahl der Befragten finden sich unter: www.transparency.org/surveys/index.html oder www.ICGG.org.
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Wessen Meinungen sind für die Umfragen herangezogen worden?
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Die vom CPI wiedergegebene Einschätzung ergibt sich aus dem Verständnis von korruptiven Praktiken von Menschen sowohl aus Industrienationen als auch aus Entwicklungsländern. Die Befragungen werden unter Geschäftsleuten und Länderanalysten durchgeführt. Die für den CPI herangezogenen Umfragen verwenden zwei Arten von Samples. Es wurden sowohl in den Ländern ansässige wie auch nicht in den Ländern ansässige Experten befragt. Es ist wichtig, deutlich zu machen, dass die Ansichten beider miteinander korrelieren.
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Besteht die Gefahr eines Zirkelschlusses?
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Seit seiner ersten Veröffentlichung im Jahr 1995 hat der CPI erheblich an Prominenz und Einfluss gewonnen. Das hat die Befürchtung laut werden lassen, dass die Einschätzungen der befragten Experten von den bisherigen Ergebnissen überschattet werden könnten. Damit ergebe sich das Problem eines Zirkelschlusses. Diese Hypothese wurde durch eine Untersuchungsfrage getestet, die führenden Geschäftsleuten weltweit gestellt wurde. Die Auswertung der 9.000 Antworten hat ergeben, dass das Wissen über den CPI keinen Einfluss darauf hat, ob die Experten in ihren Antworten „mit dem Strom schwimmen“. Das Wissen um den CPI kann die Befragten vielmehr dazu motivieren, sich ihre eigene Meinung zu bilden. Das ist ein eindeutiger Hinweis darauf, dass die Gefahr eines Zirkelschlusses bei der derzeit verwendeten Methodik nicht besteht.
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Hat sich die Methodologie des CPI 2006 geändert?
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Im Vergleich zu vorherigen Untersuchungen hat sich die Methodologie des CPI 2006 leicht geändert. Der CPI berücksichtigt nicht länger Daten aus einem Dreijahresrhythmus, sondern verwendet lediglich Daten aus den letzten beiden Jahren. Somit werden im CPI 2006 nur Daten aus den Jahren 2005 und 2006 verwendet. Der Grund für diesen methodologischen Wechsel ist eine stärkere Konzentration auf aktuelle Daten. Diese Veränderung macht den CPI noch nicht zu einem Instrument, das den Stand der Korruptionsbekämpfung immer zeitnah wiedergeben kann, aber sie verbessert die Möglichkeiten, im Rahmen der Untersuchung einzelner Länder deren aktuelle Entwicklungen stärker zu verdeutlichen, ohne dass die Messgenauigkeit beeinträchtigt wird.
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Wie stellt Transparency International die Qualität des CPI sicher?
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Die Methodologie zur Erstellung des CPI wird von einem Beratungsausschuss (Index Advisory Committee) überwacht. Dieser setzt sich aus international führenden Experten auf den Gebieten der Korruption, Ökonometrie und Statistik zusammen. Die Mitglieder dieses Ausschusses machen Vorschläge zur Verbesserung des CPI, Transparency International verfügt jedoch über das endgültige Entscheidungsrecht bezüglich der zu verwendenden Methodologie.
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Interpretation der Ergebnisse des CPI
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Was ist von größerer Bedeutung, der Rang eines Landes oder sein Punktwert?
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Die Rangliste ermöglicht es Transparency International, einen Index zu bilden. Der Punktwert eines Landes ist jedoch ein weit wichtigeres Instrument, um das wahrgenommene Korruptionsniveau eines Landes darzustellen. Der Rang eines Landes kann sich schlicht und ergreifend deshalb ändern, weil neue Länder in den Index aufgenommen oder andere herausgenommen wurden.
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Ist das Land mit dem niedrigsten Punktwert das korrupteste Land der Welt?
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Nein. Das Land mit dem niedrigsten Punktwert wird nur innerhalb der für den Index untersuchten Länder als am korruptesten wahrgenommen. Auf der Welt gibt es über 200 souveräne Staaten, von denen der CPI 2006 nur 163 umfasst. Der CPI liefert keine Informationen über Länder, die nicht in ihm erfasst werden.
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Beispiel: Was sagt der CPI 2006 über Haiti aus?
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Laut CPI 2006 wird das Korruptionsausmaß in Haiti am höchsten wahrgenommen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Haiti das korrupteste Land ist oder dass die Haitianer die korruptesten Menschen der Welt sind. Korruption ist unbestritten eine der größten Herausforderungen für die Good Goverance-Strukturen, die Entwicklung des Landes und die Armutsreduzierung in Haiti. Doch die Mehrheit der Menschen ist in erster Linie Opfer von Korruption. Korruption, begangen von einer Minderheit einflussreicher Persönlichkeiten und begünstigt durch die Fehler von politischen Führern und Institutionen bei der Kontrolle und Bekämpfung von Korruption, bedeutet nicht, dass ein Land oder seine Bevölkerung am korruptesten sind.
Kategorie: Interpretation der Ergebnisse des CPI -
Können die Daten des CPI 2006 mit denen anderer CPIs verglichen werden?
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In erster Linie bietet der Index eine Momentaufnahme der Eindrücke von Geschäftsleuten und Länderanalysten der vergangenen Jahre. Er konzentriert sich weniger auf jährliche Veränderungen. Die Ergebnisse früherer Jahre sollten anhand der Punktwerte verglichen werden, nicht auf Grundlage des Ranges.
Die jährlichen Veränderungen des Punktwertes eines Landes sind entweder auf eine veränderte Wahrnehmung der Leistung eines Landes oder auf Veränderungen in Sample und Methodologie des CPI zurückzuführen. Der einzig verlässliche Weg, die Punktwerte eines Landes über einen längeren Zeitraum hinweg miteinander vergleichen zu können, besteht darin, die Ergebnisse der einzelnen Umfragen genauer zu analysieren, denn diese können Veränderungen in der Bewertung wiedergeben.
Kategorie: Interpretation der Ergebnisse des CPI -
Warum gibt es keine größeren Veränderungen im Punktwert eines bestimmten Landes, auch wenn verschärfte oder unterlassene Antikorruptions-Reformen oder kürzlich aufgedeckte Korruptionsfälle festzustellen sind?
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Es ist schwierig, einen CPI Punktwert in kurzer Zeit zu verbessern. Der CPI 2006 basiert auf Daten aus den vergangenen zwei Jahren, diese wiederum beziehen sich auf Wahrnehmungen, die sich bereits über einen sehr viel länger zurückliegenden Zeitraum gebildet haben. Tatsächliche Veränderungen in der Wahrnehmung von Korruption werden im Index wahrscheinlich erst über einen längeren Zeitraum hinweg sichtbar.
Kategorie: Interpretation der Ergebnisse des CPI
Veränderungen im Punktwert zwischen 2005 und 2006
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Bei welchen Ländern haben sich die Punktwerte zwischen 2005 und 2006 besonders deutlich verschlechtert?
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Aus den oben genannten Gründen ist es problematisch, Vergleiche von einem zum anderen Jahr zu ziehen. Allerdings kann man, soweit Veränderungen bei den Ergebnissen auf einzelne Quellen zurückverfolgbar sind, vorsichtig gewisse Tendenzen ausmachen. Nennenswerte Beispiele für eine negative Entwicklung sind Brasilien, Israel, Jordanien, Kuba, Laos, die Seychellen, Trinidad & Tobago, Tunesien und die USA. In diesen Ländern lassen sich über die letzten beiden Jahre hinweg tatsächlich Verschlechterungen in der Wahrnehmung von Korruption erkennen.
Kategorie: Veränderungen der Punktwerte zwischen 2005 und 2006 -
Bei welchen Ländern haben sich die Punktwerte besonders verbessert?
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Mit den gleichen Einschränkungen können auf der Grundlage von Daten aus Quellen, die regelmäßig für die Ausarbeitung des Index verwendet wurden, Verbesserungen im Vergleich zu 2005 für Algerien, Indien, Japan, Lettland, Libanon, Mauritius, Paraguay, Slowenien, die Tschechische Republik, die Türkei und Uruguay festgestellt werden.
Kategorie: Veränderungen der Punktwerte zwischen 2005 und 2006
Verwendung des CPI
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Ist der CPI ein verlässliches Instrument für die wahrgenommene Korruption?
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Im Hinblick auf die Wahrnehmung von Korruption ist der CPI ein solides Messinstrument. Als solches ist er häufig von vielen Wissenschaftlern und Analysten getestet und angewandt worden. Seine Verlässlichkeit variiert jedoch von Land zu Land. Angaben über Länder mit einer hohen Zahl von Quellen und mit nur kleinen Unterschieden zwischen den Bewertungen der einzelnen Quellen – was sich in einem niedrigen Vertrauensintervall niederschlägt – sind in ihrer Aussagekraft über Rang und Punktwert verlässlicher; umgekehrt gilt dasselbe.
Kategorie: Verwendung des CPI -
Ist der CPI ein verlässliches Instrument bei der Entscheidung über Entwicklungshilfezahlungen?
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Einige Regierungen haben versucht, mittels Korruptionsindizes zu entscheiden, welche Länder Entwicklungshilfezahlungen erhalten sollen und welche nicht. Transparency International ermuntert nicht dazu, den CPI auf diese Weise zu nutzen. Länder, die als sehr korrupt wahrgenommen werden, sollten nicht dafür bestraft werden. Sie brauchen besondere Hilfe, um der Spirale aus Korruption und Armut zu entkommen. Wenn ein Land als korrupt gilt, aber bereit ist, Veränderungen vorzunehmen, sollte dies ein Anlass für Geldgeber sein, Investitionen zu tätigen, um Korruption systematisch bekämpfen zu können. Wenn Investoren größere Entwicklungsprojekte in als korrupt wahrgenommenen Ländern unterstützen wollen, sollten sie besonderes Augenmerk auf korruptionsanfällige Bereiche richten und sicherstellen, dass angemessene Kontrollmechanismen eingerichtet werden, um Bestechungsfälle zu vermeiden.
Kategorie: Verwendung des CPI
Transparency Internationals Kampf gegen Korruption und der CPI
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Wie wird der CPI finanziert?
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Transparency International finanziert seine Arbeit mit Hilfe finanzieller Zuwendungen verschiedener Regierungsagenturen, internationaler Stiftungen und Unternehmen. Ihre finanzielle Mitwirkung ermöglicht die Erstellung des CPI. Zusätzliche Unterstützung für dieses Messinstrument kommt von der Beratungsagentur Ernest & Young. Mit der Akzeptanz von finanziellen Zuwendungen schließt sich Transparency International nicht automatisch der Unternehmenspolitik des Geldgebers an und beteiligt dessen Mitarbeiter nicht am Management seiner eigenen Projekte. Weitere Informationen zu den Finanzquellen von Transparency International finden sich unter: www.transparency.org/support_us.
Kategorie: Transparency Internationals Kampf gegen Korruption und der CPI -
Wo liegt der Unterschied zwischen CPI und dem Global Corruption Barometer (GCB) von Transparency International?
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Der CPI bewertet die Wahrnehmung von Korruption im öffentlichen Sektor durch Experten unter Berücksichtigung einer Vielzahl von Ländern. Das Globale Korruptionsbarometer, Global Corruption Barometer (siehe www.transparency.org/policy_research/surveys_indices/gcb), erfasst die Einstellungen und Erfahrungen der breiten Öffentlichkeit bezüglich Korruption.
Kategorie: Transparency Internationals Kampf gegen Korruption und der CPI -
Wo liegt der Unterschied zwischen dem CPI und dem Bribe Payers Index (BPI) von Transparency International?
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Der CPI gibt das Niveau der wahrgenommenen Korruption in einzelnen Ländern wieder. Der BPI hingegen rückt die Neigung von Firmen führender Industrienationen, im Ausland Bestechungsgelder zu zahlen, in den Mittelpunkt – und bietet damit Aussagemöglichkeit über die Geberseite von Korruption. Der aktuellste Bribe Payers Index wurde im Oktober 2006 vorgestellt. Den Index und weitere Informationen finden Sie hier: www.transparency.org/policy_research/surveys_indices/bpi.
Kategorie: Transparency Internationals Kampf gegen Korruption und der CPI

